Mit seiner Bereitschaft ist das DRK Hilden in ein
flächendeckendes Hilfeleistungssystem des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Mettmann
eingebunden - der Einsatzeinheit Süd. Die Einsatzeinheit Süd besteht aus mehreren
Modulen, die die jeweiligen Bereitschaften stellen. Die Module - Führungstrupp, Sanitäts-, Betreuungs-, Technik- und Sicherheitsgruppe - bilden dann, im Falle einer Alarmierung, die Einsatzeinheit.
Einer der Bereiche, die sich nicht von reinen
Wirtschaftlichkeitsrechnungen lenken lassen dürfen, ist der
Katastrophenschutz. Den Lücken, die der Rückzug des Bundes aus dem
Katastrophenschutz hinterlassen hat, ist das Rote Kreuz durch eine
Umstrukturierung der Einheiten begegnet, an deren Ende jetzt kleine,
multifunktionale Bereitschaften stehen, die sowohl bei lokalen
Schadens- ereignissen einzeln, als auch gemeinsam als Einsatzeinheit bei größeren
Schadenslagen oder Katastrophen eingesetzt werden können.
Es entspricht dem Selbstverständnis des DRK, dass alle aktiven
Helferinnen und Helfer im Zivil- und Katastrophenschutz mitwirken und
Hilfe leisten, wo immer Menschen sie benötigen.
Bei Schadensereignissen jeder Größenordnung kann das Rote Kreuz -
abgestimmt auf die bereits bestehenden Strukturen des Rettungsdienstes und
der Feuerwehren - den in Not geratenen Menschen schnell und flexibel
helfen. Hierbei hat sich die multifunktionale Struktur der Einsatzeinheit,
die sich aus einem Führungstrupp, einer Sanitätsgruppe, einer
Betreuungsgruppe und einer Gruppe Technik und Sicherheit zusammensetzt,
besonders bewährt.
Die Bereitschaft Hilden des Deutschen Roten Kreuzes besteht zur Zeit
aus 26 Helferinnen und Helfern.
Einige Einsatzkräfte haben sogar mehrere Qualifikationen und können daher
auch in verschiedenen Fachbereichen eingesetzt werden.
Das Hildener Rote Kreuz ist in diese Strukturen eingebunden und schließt
mit seiner Bereitschaft die Lücke zwischen Unfällen, die vom örtlichen
Rettungsdienst noch ohne Unterstützung bewältigt werden können und dem
Katastrophenfall. |